Ich habe mir gedacht ich fange einfach mal an und habe mir zu dem Song verschiedene Gesten mit Sätzen überlegt.
Ich hatte das Stück in 5 Teile unterteilt und daran habe ich mich orientiert
Also 1.Gute Reise 2.Achtung Gefahr, 3. Sturm, 4.Traum und 5.Happy End. Zu diesen Themen habe ich mir das wichtigste Wort rausgesucht und eine Geste und ein Satz dazu gesucht. Ich habe es erst mal rumprobiert, bis ich das Gefühl hatte die richtige Geste, den richtigen Ausdruck für diese Stelle gefunden zu haben und habe es erst mal aufgeschrieben.


Ich stellte fest wie wichtig die Blickrichtung ist. Sie sagt sehr viel darüber aus ob man mit seinen Gedanken bei sich oder im Außen ist. Das sollte man sich also klar machen. Wie Chekhov sagt, man sollte so lange rumprobieren bis man eine wirklich starke Geste hat und jeder Körperteil dazu passt.
1. Sehnsucht „Ich will fort“

2. a) Vorsicht „Ich will aufmerksam sein“ (hier geht der Blick nach außen)

b) Gleiche Geste der Blick geht nach innen

3 a) Machtlos Was passiert mit mir

b) „Ich geb auf“ Blick geht nach oben

4 a) Staunen „Was geht das vor sich“

4 b) Realisation „Pass auf was mit dir passiert“

4 c) „Ich schaffe das“

5. Erleichterung „Ich bin befreit“
Als nächsten Schritt habe ich Benjamin bei einer Probe gebeten den Song zu spielen und ich mache die Gesten dazu.
Es ist natürlich was anderes als im Studio und auch anderes mit nur einem Instrument begleitet zu werde. Aber trotzdem finde ich kann ich Unterschiede hören.
Während ich die GEsten mitgemacht hatte fühlte ich mich auch oft freien im Hals und hatte mehr power für die hohe Töne. Beim hören merkte ich auch, dass die Brillanz der Stimme mehr erhalten blieb. Meine Stimme ging oft nach dem singen dieses Songs verloren. Benjamin bemerkte auch: „nicht mehr so viel Hektik zu hören, klingt entspannter und es war sehr deutlich.“