Benjamin fand es gut mit den Hand-Zeichen zu arbeiten: Loop, Ausstieg, Weiterentwickeln, A,B Teil, Auf Akkord bleiben, Top usw. Das sollten wir auch unbedingt weiter üben, wir kamen bei dieser Session nicht dazu.
Der Wasserschlauch verändert das Spiel von Benjamin fand ich, jeder Teil hat ne andere Stimmung, Textur bekommen mit der gleichen Ausgangsidee.
Das schwer ist es an einer Idee dranbleiben, was kann die Idee alles? Sich limitieren.
Andres Imaginary Tool ausprobieren zum Beispiel Jo-Jo, Frisbee, Bumerang???
Benjamin hatte vorgeschlagen solange auf einer Stelle bleiben, bis man wirklich weiß was man spielen will. Klare Entscheidung treffen, klare Genre, Stil, klarer Rhythmus.
In der freie Impro waren die Tools oder anderen Methoden von Chekhov in meiner Erinnerung immer gut und sobald wir den Song angefangen haben wurde das Stück immer sehr hölzern.
Aufnahme 3.1.
9:46 Imaginary Tool: Bügeleisen. Was kann es z.B. Falten wegmachen, in die Ecken, Dampf, Hochheben, pressen, es ist schwer, meistens lange Bewegungen.
Klarer Anfang, neue Geräusche entstehen, klare Ordnung. Alles ist erst noch etwas zusammenhangslos.
11:22 entsteht schon eine Melodie. Es muss einem klar sein was man macht ! Nicht nur was machen nur des machens Willen. Sehr luftig.
Klare Phrase rhythmisch gut 13:00
15:00 Nun versuchen wir in einen Song zu kommen.
16:08 Ich muss ein klares Pattern vorgeben. Klarheit in dem was macht!
Also immer gut wenn man sich zusätzlich ein Ziel setzt, wie sollte eine Melodie aufgebaut sein zum Beispiel. Also das im Vorhinein festlegen. Was gibt es für Dramaturgien.
Die Spiel/Sing-Technik verändert sich mit der spielenden, Ideen. Gut gelungen mit Übergang ins tool. Vertrauen ! Stellen auskosten die man gut findet.
Ansage nun: am Anfang und Ende Bügeleisen! Dazwischen ein Song
Schwer: wie nah bleibe ich beim Bügeleisen oder wann entferne ich mich? Als Hilfe wieder zurückzukommen. Bügeleisen limitiert die Ideen….Benjamin dachte beim spielen eher an das schweres.
Muss ich die Melodie rausschreiben?
22:50 Anfang und Ende Bügeleisen dann mit Dramaturgie eines Songs probieren mit Höhepunkt…Form
gut aus der Bewegung einen Rhythmus und pitches 24:00 gestaltet.
(Einatmen bei mir zu laut) die schwere vom Bügeleisen bestimmt natürlich ein gewisses Genre ! Also das wie, wie ist das Bügeleisen (schwer luftig ect)
26:35 Benjamin kommt auf neue sounds…
Entweder für sich in seiner Welt bleiben oder dem anderen anpassen?
An meinen Sounds muss ich arbeiten, klarer wissen was ich mache!
Luftige… Mit Dampf entsteht Weite.
Diese Runde war gar nicht so einfach, weil wir vielleicht schon zu viel Bügeleisen gemacht haben? Manche Stellen sind gut und dann wieder nicht. Ich glaube man wird dem dann oft zu schnell überdrüssig und will weiter will einen neuen Sound.
3.2.Aufnahme
1:40 nochmal Bügeleisen, ruhiger Bügelprozeß !
3:00 Guter neuer Sound regt Phantasie an. Spannend 4:00 Atem sounds gut von mir.
Wird auch sofort spannend, wenn man die Dynamik zusammen entstehen läßt!
Form?
5:37 jeder ist konkret in dem was er tut, weil er ne klare Vorstellung von dem hat was er tut.
6:45 Phasen wo es durchhängt.
7:04 klarer Akzent (gut wenn es ein Kontrast ist) gut von Benjamin, gibt Struktur
8:00 Höre bei mit wieder wie deutlich Tischtennis etabliert ist.
9:09 hin und her bewegen (bügeln) Bewegung kann einem Ideen für Sounds geben.
9:48 Sofort die Assoziation aufschnappen und klar bedienen. Start einer Idee und aufspringen einer Atmosphäre, spielen damit. Beiden klar machen hier sind wir! Entwickelt sich immer mehr und mehr. Öffnet im besten Fall alle Kanäle. Beide sind darauf eingegangen, probieren auch neue Sounds aus in der selben Atmosphäre. Ähnliche Idee bei Andrew….könnte auch ein Kompositions-prozeß sein mit einem Toll anzufangen, an den Aufzeichnungen dann weiter zu arbeiten.
Über sein Spiel und seine Assoziation von Bügeleisen bin ich in meine Assoziation zur Wüste gekommen und so wurde die Verbidung immer stärker. Bei mir war das Bügeleisen fast vergessen, bei Benjamin war es noch da in dem er diese Schwere hatte im Sound. Es war mir ganz klar und ich wußte intuitv was ich dazu machen kann.
Also: Durch den Klang von Bejmanins Interpretation des Bügeleisens den ich höre setzt das Assoziationen frei, welche mich auf das pfeifen und schnipsen bringen was wieder bei Benjamin Assoziationen frei setzt und die Atmophäre des Stücks klar macht. Hier ist auch deutlich der Unterschied zwischen Athmosphäre und Genre zu hören. Ich würde das so deffinieren das Genere einen gewissen Liedstil bedient, bei der Atmophäre spielen aber noch viele andere Texturen bezüglich der Idee eine Rolle die mehr aus ein bildlich, akustische Aspekte miteinbezieht und so meiner Meinung einen größere Spielraum für Ideen generiert.
In dem Fall ist das alleine passiert, es wäre nun spannend wenn man das als Aufgabe nimmt in eine Athmosphäre über ein Tool zu kommen. Ich merke hier auch dass alle Techniken einen fließenden Übergang haben. ALso von der Geste oder Tool in eine Atmosphäre.
Das schöne und überraschende ist natürlich bei der spontanen Improvisation, dass man das Bild nicht vorher verrät sondern es entsteht. Ich denke aber dieser Entstehungsprozeß kann durch übung trainiert werden.
Ich hatte dieses Erlebnis bei einem Workshop in der Uni. Wir machten eine frei Improvisation und ich musste an ein ein Bild, ein Sturm und ich beobachtete eine Gartenzaun-tür. Die geräusche die ich tat waren allein auf diese Tür bezogen die vom wind bewegt wurde in meiner Phantasie. Wie kommt dieser Rhythmus der Tür zustande und wie ebbt er ab oder verstärkt sich, was kann noch alles passieren.Aber mit dieser konzuentration auf diese eine Sache und die ganze Szene/Atmospähre war die Improvisation wie ich fand sehr stark. Ich agierte wie mein eigener Regisseur der einen Film kreiert.
Benjamin hatte sich dabei vorgestellt, er bügelt, er stellt das Bügeleisen ab bügelt weiter.Dieses tool bestand aus drei Elementen. die alle auch kontrastreich waren. Sidn das zuviele fragte sich Benjamin. Es entstenden viele neue sounds, die für ihn einen Sinn in der Kombination hatten. Alles was für einen einen Sinn hat, wird von Außen auch so wahr genommen Zweifel ist der größte Killer.
