Evaluation 3. Cechov Workshop

Wie war deine Erfahrung das letzte Mal ? S:„Ich empfand es einfacher mit der Gebärde in die Emotion zu kommen. Ohne die Gebärde ist es schwer das gleiche zu empfinden. Früher hatte ich immer meine Hand bewegt und ich sollte aber, wie die Lehrer sagten die Bewegung in meine Stimme tun, anstatt die Energie mit meinen Händen zu verprassen“

Hm. Also wenn ich mich dazu zwinge die Bewegung wegzulassen, schneide ich ja was ab. Oder?

Es ist denke ich wichtig diese Verbindung herzustellen Bewegung und Stimme/Atem.

Durch die Geste gibst du deinen Emotionen eine Form, und brauchst unnötige Bewegungen nicht mehr. Du gibst dem Song eine Geste, wie wenn man einem Lied eine Tonart gibt. Die Tonart/Geste ist zwar beschränkt, hat aber sehr viele Möglichkeiten.

Im Kreisgehen ist immer wieder eine gute Übung um zusammen zukommen.

Ich sollte mit angewöhnen die Übungen besser und klarer zu erklären. Gut da kommt auch mein englisch leider dazu, aber es geht einfach darum, dass es klar ist was die nächste Aufgabe darstellt. 

Maschine klappte ganz gut nach ersten Anlaufschwierigkeiten (weil man die Übung nicht verstanden hat). Es lag aber auch daran, dass es nicht einfach ist sich einzulassen und einfach mal den Kopf auszuschalten. Gut ist, wenn man sich richtig eine Maschine oder ein Teil einer Maschine vorstellt. Was genau man für ein Teil im Getriebe ist. Bewegungen und Ton genau festlegen. 

Und vor allem mehr aufeinander hören! Ich stellte dann aber fest, dass es eine sehr gute Übung ist ins Circle Singing zu kommen um einfach los zu singen. Das Solo in der Mitte hat auch gut geklappt „Die Maschine muss gut zusammenarbeiten und aufeinander hören“

Qi Gong (mehr Raum schaffen) war denke ich eine wirklich wichtige Sache, um zu fühlen wie sich die Bewegung mit dem Atmen verbindet. Denn Atem wird dann später die Musik sein. 

Ich glaube sich dessen bewußt zu werden sollte regelmäßig geübt werden.

Es ist essenziell diese „richtige“ Spannung bewußt zu spüren, um dieses Gefühl dann später wieder in den Astralkörper/die „unsichtbare Geste“ zu legen.

Leonie:

Song: „Cry ma a river“

Wirkte sehr verhalten unsicher zu erst. Körper ist auch leicht unter-spannt, also sie weiß nicht genau was sie tut wenn sie singt. Abgeknickte Körperhaltung.

Aber da sind tief Qualitäten vergraben die klarer sein und noch mehr rausgearbeitet werden könnten. Während des 1 Teils hatte sie die rechten Hand oben und bei B Teil hatte sie ihn dann runter genommen, also ihr ist ein „Haltungswechsel“ bewußt, wie man daran sieht. 

Wenn man nicht weiß warum man das Lied singt, ist natürlich die ganze Haltung undeutlich und da können die Gesten helfen.

Wir fanden den Satz: „now it’s your turn!“ „I will wait for you!“ sie sagte ihre Emotion wäre auch Wut. Ich hatte vorgeschlafen, dass man das als „color“ dazu bringen könnte…was wir dann allerdings nicht mehr getan haben.Da verliere ich auch öfter mal den Faden und sollte das man dann auch probieren.

Sich den Satz immer wieder sagen um dran zu bleiben und nicht die Emotion abschneiden.

Und dann wirklich sich trauen in die Geste rein zu gehen, was häufig schwer fällt eine Verbindung herzustellen.

Mit der Geste schien es mir, dass Leonie mehr gegroundet war.

Ihre Stimme bekam ein größeres Volumen und sogar Vibrato sie war mehr fokussiert.

Bei: „night„ war der Ton offen, das passiert häufig.

Ich sagte ihr sie soll mehr Intension reingeben und nicht wieder zurückziehen.

In der Tiefe hat es noch nicht so gut funktioniert, was kann ich da tun?????

Mehr Groundingübungen, bzw Ein und Ausatmerübungen ? Oder muss der Gedanke klarer sein? Nur auf eins konzentrieren!!

Nach dem ich gesagt habe sie soll denken, dass sie ein Schwert in das Gegenüber bohrt, war der erste Ton schon viel klarer.

What it a different for you? My voice is more open, I do this without thinking, I was surprised by myself“

S.: „es ist wirklich interessant immer den Unterschied zu hören, denn da ist immer in Unterschied.“

Maria

Song: „Black Coffee“

Für meinen Geschmack ist die Körperhaltung immer etwas zu schlapp, so auch bei ihr…zu privat.

Sie bewegte den Körper und vor allem die rechte Hand leicht mit. Aber auch hier war es nicht richtig verbunden mit der Stimme, das mag natürlich auch daran liegen dass sie aufgeregt war.

Aber die Hand wirkte nicht geführt. Ich glaube wenn sie die Hand mehr bewußt eingesetzt hätte würde ihr das mehr helfen bei der Phrasierung und auch bei ihrer Ausstrahlung.

Ich habe sie gebeten den Song mit einer Geste zu machen. Wir kamen auf: offenen Hände mit einem Fuß nach vorne :“ I’m sick of waiting“

Ich fand sie hatte es schon beim ersten Mal gut gesungen, war aber nun in ihrer Sendung viel klarer und dadurch der Ton mehr definiert.

Dabei habe ich auch gesehen die Geste braucht auch eine leichte Bewegung sie kann nicht still stehen, sie braucht einen Ausdruck. Sie fühlte auch den Unterschied. 

Ich würde bei einer Einzelstunde auch eher noch mal den Text durchgehen, dass er richtig verstanden wird, das hilft auch noch mehr. Machmal, das habe ich auch schon bei anderen festgestellt, war sie richtig drin und ich habe es bestätigt und dann ist sie leider rausgefallen. 

Nur dem einen zu vertrauen, das ist wirklich nicht einfach aber wichtig für diese Übung. 

Also für den Belt und den Support ist es auf jeden Fall ein richtiges tool. Es gibt den tiefen und und langen Tönen auch support und Kraft.

Machmal hat sie den Satz (Geste/Inhalt) verloren und dann merkst du sofort wie Prägnanz verloren geht.

Ich hab versucht noch mehr Support rauszuholen bei der letzten Stelle „Its driving my crazy“

doch das hat nicht ganz funktioniert wie ich das wollte, denn ich hätte ihr sagen sollen, sie soll die Phrase mit einer Handbewegung unterstreichen und nicht in viele kleine unterteilen, so bekommt sie besser den Bogen der Phrase und den Support des Körpers.

Mit der unsichtbaren Geste war sie auch mehr fokussiert, nun war auch die Hand mehr geführt und dadurch auch ihre Stimme. 

Bei 56,08 im video sieht man (I never so a Sunday)  dass mit bewusst eingesetzter Geste der Sound besser wird

Sie sagte danach: „Es half mir sehr die Vor-Übung mit der Geste zu machen, ich fühlte mich nun mehr fokussiert.“

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